Fachzentrum Alm-/Alpwirtschaft

Braunvieh grast auf Alpfläche

Alpfläche mit Braunvieh

Im Allgäu gibt es 692 Alpen, davon 43 Sennalpen. Der Alpviehbestoß beziffert sich auf ca. 2.700 Kühe, 28.200 Jungrinder, 350 Pferde und 350 Schafe/Ziegen. Sie beweiden knapp 21.000 Hektar Lichtweide, davon mehr als die Hälfte in Naturschutz- bzw. FFH-Gebieten.

Das Fachzentrum Alpwirtschaft am AELF Kempten berät Alpbewirtschafter der Landkreise Ostallgäu, Oberallgäu und Lindau (Bodensee).
Außerdem gehört zum Aufgabengebiet der Vollzug des Bayerischen Bergbauernprogrammes Teil A und B. Dieses Förderprogramm unterstützt Arbeiten zur Pflege der Alpflächen und investive Maßnahmen im Alpgebiet.

Ansprechpartner am Fachzentrum

Dr. Michael Honisch
AELF Kempten (Allgäu)
Kemptener Straße 39
87509 Immenstadt im Allgäu
Telefon: +49 8323 9606-60
Fax: +49 8323 9606-77
E-Mail: Poststelle@aelf-ke.bayern.de

Fax FZ Alpwirtschaft: +49 8323 9606-76

Manfred Mader
AELF Kempten (Allgäu)
Kemptener Straße 39
87509 Immenstadt im Allgäu
Telefon: +49 8323 9606-61
Fax: +49 8323 9606-77
E-Mail: Poststelle@aelf-ke.bayern.de

Fax FZ Alpwirtschaft: +49 8323 9606-76

Thomas Wanninger
AELF Kaufbeuren
Heinzelmannstraße 14
87600 Kaufbeuren
Telefon: +49 8341 9002-31
Fax: +49 8341 9002-57
E-Mail: poststelle@aelf-kf.bayern.de

Berglandwirtschaft

Bedeutung der Berglandwirtschaft

Kühe laufen in einer Reihe

9.500 Bergbauernbetriebe
bewirtschaften 240.000 Hektar

In Bayern gehören 183 Gemeinden (davon drei kreisfreie Städte) zum Berggebiet, das sind 9 Prozent der bayerischen Gemeinden und etwa 7 Prozent der Gebietsfläche. Die rund 9.500 Bergbauernbetriebe bewirtschaften im Alpenraum insgesamt ca. 240.000 Hektar, davon rund 40.500 Hektar Lichtweideflächen auf fast 1.400 Almen / Alpen. Hauptproduktionsrichtung ist die Milchviehhaltung mit eigener Nachzucht in etwa 6.200 Betrieben.
Lohn für die Gemeinwohlleistungen der Berglandwirtschaft ist schon lange nicht mehr der Preis der erzeugten Lebensmittel. Unsere Bergbauernbetriebe konkurrieren mit landwirtschaftlichen Gunstlagen und liberalisierten Agrarmärkten.

Bayern honoriert die Leistungen der Bergbauern seit vielen Jahren mit Maßnahmen wie

  • der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete,
  • der Förderung von Spezialmaßnahmen im Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP),
  • dem Vertragsnaturschutzprogramm oder
  • dem Bergbauernprogramm bzw. der Einzelbetrieblichen Investitionsförderung.

In der künftigen Förderperiode sind weiter vorgesehen:

  • Fördersatz von 40 Prozent beim Bau kleiner Milchviehlaufställe bei gleichzeitiger Umstellung von Anbinde- zur Laufstallhaltung,
  • Förderung weiterer Einkommensstandbeine wie z. B. der im Berggebiet weit verbreiteten Gästebeherbergung,
  • Ausweitung der Grünlandprämie auch auf Almflächen sowie
  • Anhebung der Weideprämie.
Steile Almweide mit Feldstadel

Von Bauernhand gepflegte Berglandschaft

Kühe auf der Almweide

Alplandschaft mit Kühen

Person beim Mähen an einem Steilhang

Steilhangmahd mit einer Spezialmaschine

Richtiges Verhalten bei Begegnung mit Weidetieren

Wandern ist die mit Abstand beliebteste Aktivität in unseren schönen Allgäuer Alpen. Doch ist bei Begegnungen mit dem Weidevieh eine gewisse Umsicht geboten. Um gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten einige Empfehlungen beachtet werden und wichtige Verhaltensweisen der Rinder bekannt sein.

Ratgeber: Richtiges Verhalten bei Begegnung mit Weidetieren