Jagd

Wussten Sie schon, dass es Gesetzesauftrag ist, einen artenreichen Wildbestand zu erhalten, der im ausgewogenem Verhältnis zu den natürlichen Lebensgrundlagen steht?

Die Jagd reguliert in unseren Wäldern den Wildbestand und fördert dadurch einen natürlichen und zukunftsfähigen Mischwald. Das Jagen und Erlegen freilebender Tiere ist eine ursprüngliche Form der Landnutzung. Unter Beachtung der Erkenntnisse der Ökologie, bei Berücksichtigung berechtigter Forderungen des Natur- und Tierschutzes und in Abstimmung mit anderen Landnutzungsformen hat die Jagd auch in unserer heutigen Gesellschaft eine Daseinsberechtigung.

Forstliche Gutachten

Verjüngungsinventur 2021
Forstliche Gutachten starten mit Verjüngungsinventur im Frühjahr

Försterin mit Laptop begutachtet markierte, junge Fichte.

Foto: Florian Stahl

In diesem Frühjahr beginnen die Außenaufnahmen für die Forstlichen Gutachten 2021. Diese Gutachten bewerten die Situation der Waldverjüngung und sind zusammen mit den ergänzenden revierweisen Aussagen wichtige Grundlage für die behördliche Abschussplanung.  

Bei dieser Verjüngungsinventur (Verbissaufnahme) begutachten die Försterinnen und Förster in einem ersten Schritt den Einfluss von Reh, Hirsch und Gams auf die Waldverjüngung.

Wenn es die aktuelle Corona-Situation erlaubt, können dabei auch dieses Mal wieder die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, Jagdvorstände und die Jägerschaft teilnehmen. Die Forstlichen Gutachten werden alle drei Jahre erstellt.

Arbeitsanweisung und Infos zu den Forstlichen Gutachten - Staatsministerium Externer Link

Ergebnisse Verbissinventur 2018

Mann mit Fernglas

Foto: Jasmina007 /istockphoto.com

Das Forstliche Gutachten bewertet die aktuelle Situation der Waldverjüngung und erscheint alle drei Jahre. Dafür untersuchen Mitglieder der Forstverwaltung junge Waldbäume auf Spuren von Verbiss durch Rehe, Rotwild und Gämsen.  Mehr